Für manche ist sie ein Folterwerkzeug, für andere ein Muss im alltäglichen Berufsleben und wieder andere lieben sie als unverzichtbares und abwechslungsreiches Accessoire ihrer Kleidung. Die Rede ist von der Krawatte.

Es gibt Männer, die reißen sich das Teil sofort vom Hals, sobald es die Situation erlaubt. Andere stehen dagegen vor dem Spiegel und freuen sich darauf ihre neue Krawatte ausführen zu können und fühlen sich irgendwie unangezogen, wenn sie ohne eine das Haus verlassen würden.

Historie der Krawatte

Wieso gibt es eigentlich Krawatten, hat diese vielleicht ein Herr “Krawatt” erfunden? Um den Ursprung der Krawatte ranken sich einige Geschichten. Am ehesten richtig zu sein scheint aber die Version, dass 6000 kroatische Soldaten im 30-jährigen Krieg erstmals so etwas wie eine Krawatte trugen.

Die Krawattentradition begann demnach 1635, als besagte 6000 Soldaten aus Kroatien nach Paris kamen, um Frankreich zu unterstützen. Sie trugen einheitlich ein Tuch um den Hals, welches bis zur Brust reichte. Das geknotete Tuch war ein Bestandteil der Uniform. Der niedere Soldat trug ein Tuch aus Baumwolle, Offiziere aus Seide.

Es dauerte nicht lange, und so ein Halstuch gehörte zum Aufzug eines jeden Adeligen, der modebewusst war.

Unser deutsches Wort “Krawatte” ist die “Übersetzung” des französischen Wortes “Cravate” und entwickelte sich dort aus dem Begriff “a la Croate”.

Krawatte an der Altweiberfastnacht

Vor wenigen Tagen feierten die Narren den sogenannten “dritten schmutzigen Donnerstag”, die Altweiberfastnacht. An diesem Tag sind die Krawatten aller Männer in Gefahr, denn die “Altweiber” sind an diesem Tag mit Scheren bewaffnet und schneiden dieses Männlichkeitssymbol gnadenlos ab. Dieser Tradition dürften jedes Jahr einige Tausend Krawatten zum Opfer fallen.

Krawatten Knoten

Es soll Männer geben, die würden eine Krawatte tragen, wenn sie wüssten wie man diese richtig bindet. Nicht immer ist eine Mutter oder Ehefrau greifbar, die einem dabei helfen könnte. Diesen sei gesagt, dass es diverse Bücher oder DVDs gibt, die in einer Schritt für Schritt Anleitung zeigen, wie man eine Krawatte richtig bindet. In einem Buch von Thomas Fink und Yong Mao geht es um “85 Methoden eine Krawatte zu binden”. Wenn es auch nicht nötig ist, 85 Varianten zu kennen, so gibt es doch etwa vier Haupt-Krawattenknoten.

Welches sind die vier Haupt Krawattenknoten

  • “Four in Hand” – er ist der einfachste Knoten, ein Knoten für Anfänger, der zu jeder Gelegenheit getragen werden kann
  • der “einfache Windsor” – er passt auch zu breiteren Kragen
  • der “doppelte Windsor” – für Konservative. Dieser Knoten wirkt sehr voluminös
  • der “Hannoveraner” – edel, konservativ und voluminös

Namen für weitere Krawattenknoten

  • Pratt Knoten
  • Sankt Andreas Knoten
  • Kelvin Knoten
  • Plattsburgh Knoten
  • Victoria Knoten
  • Balthus Knoten
  • Atlantik Knoten
  • Christensen Knoten
  • Merowinger Knoten
  • Manhatten Knoten

Krawattenstoff und Länge

Eine edle Krawatte besteht aus Seide. Es gibt aber auch andere Stoffarten wie Wolle, Polyester, Mischgewebe und Leder. Gebunden sollte eine Krawatte bis zum Gürtel reichen, alles andere sieht nicht gut aus.

Frauen und Krawatten

  • Marlene Dietrich war eine der ersten, die die Krawatte als modisches Accessoire zu ihren Hosenanzügen trug. Dennoch hat sich die Krawatte bei Frauen nicht durchgesetzt. Es gab immer wieder Ansätze, aber meist bleibt es bei den Damen doch beim Halstuch, wenn es um das Setzen eines Akzents geht.
  • Die Krawatte bei Frauen wurde manchmal getragen als Gleichberechtigungssymbol speziell von Frauenrechtlerinnen.
  • Sportlerinnen trugen oft sogenannte Langbinder
  • Außer in Brandenburg tragen heute weibliche Polizisten eine Krawatte. Sie ist Teil der Uniform.

Schummel-Krawatte

Wer keine Krawatte binden kann oder wen diese einengt, kann sogenannte Clip-on-Ties tragen. Diese werden nur in den Kragen geschoben mit einer Klammer. Sie sind fertig gebunden. Es gibt auch Beamte, die aus Sicherheitsgründen nur solche Krawatten tragen dürfen, weil man mit den echten Knoten unter Umständen stranguliert werden könnte.

Welt Krawatten Tag

In Kroatien wird jedes Jahr am 18. Oktober der “Welt Tag der Krawatte” gefeiert.

Auf dieser Youtube Seite finden Sie jede Menge Anleitungen, um eine Krawatte zu binden.

München ist nicht nur eine der schönsten und interessantesten Städte Deutschlands, sondern München als Shoppingmeile ist weithin bekannt und an dieser Stelle werde ich dir ein paar Tipps geben, wo du dich tagelang durch die Regale wühlen kannst und deinen Kaufrausch richtig ausleben.

Die besten Viertel in München als Shoppingmeile

Unbestritten zu den bekanntesten, da renommiertesten Einkaufsgegenden gehören die Maximilianstraße und die Neuhauser Straße. Die Maximilianstraße ist in München die Shoppingmeile für Mode mit legendärem Ruf und die wohl prunkvollste, auch was die Architektur angeht. Die Neuhauser Straße als zentrale Fußgängerzone bietet unzählige Geschäfte, Kaffeehäuser, Restaurants und vieles mehr an. Hier ist auch einer der zwei beliebten Shops von Burberry in München gelegen. Außerdem wird das Straßenbild in der Neuhauser Straße von Künstlern und kleinen mobilen Marktständen belebt und für Touristen finden sich jede Menge Gelegenheiten in den Souvenirshops Mitbringsel für die Lieben zu Hause zu kaufen.

München als Shoppingmeile: weitere Locations

Auf der Suche nach trendbewusster Kleidung empfehle ich dir den Gang zur Feilitzschstraße, wo sich Kleiderladen an Kleiderladen reiht. Reichlich Eleganz bietet die Theatinerstraße, an welcher auch das nicht gerade preisgünstige Einkaufszentrum “Fünf Höfe” gelegen ist. Die Nähe dieser Einkaufsmeile bietet sich vor allem zum Besuch an, wenn man die Sehenswürdigkeiten Frauenkirche und Marienplatz besucht, welche direkt angrenzen. Alternativer, mit schrillen und bunten Shops geht es in der Sendlinger Straße zu und wer traditionelle Geschäfte schätzt, der ist an der Hohenzollernstraße in West-Schwabing gut bedient. Weitere Ansammlungen von unterschiedlichsten Geschäften findest du an der Hans-Sachs-Straße, im Univiertel, im Tal zwischen Isator und dem Alten Rathaus, der Rumfordstraße, dem Hackenviertel oder der Schellingstraße.

Der Geheimtipp in München neben den Shoppingmeilen

Mein Tipp für München neben den großen Shoppingmeilen lautet jedoch sich einfach einmal Zeit zu nehmen und herumzustreifen, besonders durch die unbekannten und wenig frequentierten Seitengassen, wo sich oft unbekannte Ladenperlen finden lassen. Achtung jedoch vor zu kleinen und stinkigen Umkleidekabinen, die können wirklich ein Graus sein, wie auch in der Süddeutschen Zeitung deutlich gemacht wird.

Wenn ich in München nach zeitgemäßer Kleidung und den aktuellsten Trends suche, bieten sich mir eine Reihe an Möglichkeiten:

Die für mich beliebteste und einfachste ist, einfach mit der S-Bahn an der Haltestelle Karlsplatz (Stachus) auszusteigen und danach die Kaufinger Straße entlang, Richtung Marienplatz zu schlendern, hierbei finden sich zur Rechten und Linken zahlreiche Mode Shops und Boutiquen, die sowohl die neueste Mode beherbergen, als auch klassische Ansprüche bedienen. Exemplarisch reicht die Palette von C&A über H&M, Zara, s.Oliver, Esprit zu Kaufhof sowie exklusiven, kleineren Boutiquen.

Mode in München: die ganze Bandbreite an Geschäften

Einen großen Vorteil stellt meiner Meinung nach hier die Tatsache dar, dass die Wege von einem Laden zum nächsten sehr kurz sind und die Bandbreite sehr groß.

Sollte mir diese Auswahl nicht genügen, bin ich also auf der Suche nach etwas Exklusiverem, empfiehlt sich der Bezirk in und um die Maximilianstraße herum. Diese befindet sich parallel zur Kaufinger Straße und beinhaltet eher das modische Hochpreissegment, wobei sich aber sowohl am Stachus, als auch in der Maximilianstraße ein Burberry befindet, wobei die beliebte britische Marke am Karlsplatz in einem Oberpollinger untergebracht ist. Um einen kleinen Einblick in den Stil von Burberry zu bekommen, hier eine kleine Übersicht.

Ein Geheimtipp eines Freundes von mir ist der Good Stuff Outlet nahe der Haltestelle “Rosenheimer Platz”, dort kann man sich zu vernünftigen Preisen mit coolen Skaterklamotten ausstatten. Ebenfalls empfehlenswert ist der Hotspot Store im Untergeschoss der Haltestelle “Ostbahnhof”: Hier finden sich reduzierte, aber dennoch hochwertige Bekleidungsartikel des bekannten Sportwarenhauses “Sport Scheck”.

Für weitere Infos in Richtung Mode hab ich eine guten Beitrag von Kai mit Tipps von MünchnerInnen entdeckt.