Im Frühjahr sind Städtereisen besonders beliebt, da die Temperaturen noch angenehmer sind als im Sommer wenn die Häuser die Sommerhitze reflektieren. München ist nicht nur bei Ausländern sondern auch für Deutsche eine der beliebtesten Städte. Was sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer eine Städtereise nach München macht, hat meist einen Stadtreiseführer, der ihm sagt, welche Sehenswürdigkeiten der Stadt unbedingt auf dem Besichtigungsplan stehen müssen.

Sehenswürdigkeiten in München

Marienplatz: Der beliebteste Platz ist der Marienplatz. Hier steht das imposante Rathaus im neugotischen Stil. Bekannt ist hier vor allem der Balkon, weil sich auf ihm die Fußballer des FC Bayern immer ihrem Publikum stellen beim (weiterlesen …)

Das Salzbergwerk Berchtesgaden lässt dich als Besucher in die Bergbaugeschichte der Region eintauchen, die bis auf das Jahr 1517 zurückreicht. Das Bergwerkmuseum gehört zu den ältesten in Europa und ist schon alleine daher besonders sehenswert.

Der Abbau im Salzbergwerk Berchtesgaden

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Museumsbergwerken ist das Salzbergwerk Berchtesgaden auch heute noch zu wirtschaftlichen Zwecken in Betrieb und wird sozusagen nebenbei der Öffentlichkeit als Museum präsentiert. Heute arbeiten etwa 100 Angestellte im Bergwerk am Salzabbau, davon etwa die Hälfte unter Tage. Nach wie vor bedient man sich für den Abbau sogenanter Sinkwerke, was bedeutet, dass Kammern geschaffen und mit Süßwasser geflutet werden. Darin reichert sich dann das Salz an und lagert sich am Boden ab. Hat die Kammer eine gewisse Größe erreicht, so wird mit dem Abbau begonnen.

Der Besuch im Salzbergwerk Berchtesgaden

Nachdem du in eine alte Bergmannskluft gesteckt wurdest, darfst du mit der elektrischen Schmalspurbahn in den Besucherstollen des Ausflugsziels einfahren, welcher 1.400 Meter lang ist. Auf der Fahrt werden die verschiedenen Fortschritte und Entwicklungen im Abbau im Laufe der Jahrhunderte aufgezeigt und das unter Miteinbeziehung modernster Kommunikationstechnik. Über eine Rutschbahn oder Treppe gelangst du zu einem Salzsee, überquerst diesen mit einer kleinen Fähre und kehrst zurück an die Erdoberfläche.

Adresse Salzbergwerk Berchtesgaden

  • Bergwerkstraße 83
  • 83471 Berchtesgaden
  • Tel. +49 8652 600220
  • Website

Öffnungszeiten Salbergwerk Berchtesgaden

  • Mai bis Oktober von 9 bis 17 Uhr
  • November bis April von 11 bis 15 Uhr

Eintrittspreise Salzbergwerk Berchtesgaden

  • Erwachsene 14,90 Euro
  • Kinder bis 16 Jahre 9,50 Euro

Das Kloster Andechs im gleichnamigen Ort am Ammersee ist unbedingt einen Tagesausflug wert für Geschichtsinteressierte, Gläubige, Biergartengenießer, Interessierte an der Brauereikunst und einfach die ganze Familie.

Geschichtlicher Abriss zum Kloster Andechs

Erbaut wurde das Kloster Andechs im 15. Jahrhundert, allerdings wurde der Hügel schon davor als Kultstätte genutzt. Die heutige Optik geht auf Umgestaltungsmaßnahmen in den Jahren um 1755 herum zurück. Legendär ist das Starkbier des Ausflugsziels, welches schon seit mehr als 500 Jahren dort gebraut wird.

Bier und Wallfahrt im Kloster Andechs

Die Brauerei wird ausschließlich von den Benediktinermönchen des Klosters betrieben und das, wie schon gesagt, seit Hunderten von Jahren. Die Brauerei stellt aber nicht nur eine Sehenswürdigkeit dar, sondern dient auch heute noch als größte wirtschaftliche Einnahmequelle. Du kannst eine öffentliche Führung ohne Anmeldung von Juni bis Oktober täglich um 12 Uhr durchlaufen, welche 30 Minuten dauert. Daneben gibt es auch außerzeitliche Gruppenführungen nach Voranmeldung, die auch im Winter stattfinden.

Die Andechser Wallfahrt ist nicht einfach irgendeine von vielen, sondern die älteste nachgewiesene in Bayern. Jedes Jahr finden sich über 30.000 Pilger für den Marsch zur Spitze des Berges ein. Weiter betreibt das Kloster eine hauseigene Metzgerei und den Biergarten, der in der historischen Umgebung und mit dem Bier direkt aus dem Fass ein besonderes Highlight ist und das nicht nur im Sommer bei schönem Wetter, sondern auch die Innenräume des Restaurants locken mit Eleganz und Detailliebe.

Adresse Kloster Andechs

  • Bergstraße 2
  • 82346 Andechs
  • Tel. +49 (0)81523760
  • Website

Öffnungszeiten Kloster Andechs

  • Täglich von 9.45 bis 20 Uhr

Eintrittspreise Kloster Andechs

  • Die öffentliche Führung durch die Brauerei ist kostenlos

Eine Stadtführung durch München ist eine perfekte Gelegenheiten um angereisten Verwandten, Bekannten oder Geschäftspartnern die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt näher zu bringen. Aber nicht nur das.

Wer die Stadtführung in München anbietet

Natürlich ist eine Stadtführung durch München auch für harteingesessene Münchner auf jeden Fall lehrreich. Du wirst feststellen wie viele interessante Fakten und Tatsachen zur Geschichte und Gegenwart du erfahren wirst, von welchen du nichts wusstest, denn meist ist man nicht so mit der Geschichte des eigenen Ortes vertraut wie man glaubt. Bekanntester Anbieter ist wohl das Tourismusamt der Stadt, wobei auch noch einige andere Unternehmen und Vereine solche Touren durchführen.

Welche Stadtführungen durch München angeboten werden

Die Stadtführungen München mit den Namen Königliches München 1,2 und 3 sind auf jeden Fall die richtigen Touren für dich, wenn du in erster Linie die berühmten historischen Sehenswürdigkeiten, wie Schloss Schleißheim, die Residenz und Schloss Nymphenburg, der Stadt anlaufen möchtest. Die Dauer der Führungen liegt bei etwa 2 Stunden und sie kosten für eine Gruppe bis zu 25 Personen ab 103 Euro. Interessant sind auch die knapp 2 Stunden dauernden Führungen “Auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.” und “Durch die historische Altstadt”.

Mein Favorit bei der Stadtführung München

Ist die Führung durch die historische Altstadt. Auch hier sind Gruppen von bis zu 25 Personen  für einen Betrag von 103 Euro in deutscher Sprache, 110 Euro in einer Fremdsprache und 132 Euro in zwei Sprachen möglich.

Adresse Stadtführung München

  • Tourismusamt München
  • Tel. +49 (0)89 23330234
  • Website

Das Denkmal Friedensengel in München ist ein weithin bekanntes Wahrzeichen von München. Dennoch kennen viele von uns dessen Geschichte nicht wirklich. Daher hier eine kleine Auffrischung.

Die Geschichte vom Friedensengel in München

Der Friedensengel in München misst 38 Meter und ist im Stadtteil Bogenhausen an der Prinzregentenstraße gelegen.
Die Geschichte begann am 10. Mai im Jahre 1896 mit dem Beginn der Bauarbeiten und im Juli 1899 war es dann soweit, dass der Friedensengel von München enthüllt werden konnte. Der Engel an der Spitze wurde von den Künstlern Max Heilmaier, Georg Pezold und Heinrich Düll gemeinsam aus Bronze erschaffen und mit Blattgold überzogen. Seine Stabilität auf der Säule war 1981 massiv durch statische Probleme bedroht und so wurde er für zwei Jahre für Restaurationsarbeiten abgenommen.

Wofür steht der Friedensengel in München?

Der Friedensengel im München soll an die 25 kriegsfreien Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870 in München und dem ganzen Land erinnern und eine Art Danksagung sein. Der am Fuße des Friedensengels in München liegende Tempel ist mit Bildern aus Mosaiken von zahlreichen zeitgenössischen Berühmtheiten, wie zum Beispiel Otto von Bismarck und den Deutschen Kaisern Wilhelm und Friedrich, geschmückt. Außerdem sind auch Darstellungen von Gegebenheiten wie Frieden, Sieg, Krieg und Segen der Kultur zu sehen.

Die Details des Friedensengels von München

Dem Friedensengel von München als Vorbild diente Nike, die Siegesgöttin, dargestellt nach dem Original von Panaios. Der Ölzweig in ihrer rechten Hand steht symbolisch für den Frieden. In ihrer rechten Hand hält sie das Palladion, ein Abbild der Göttin von Kampf und Weisheit. Die beiden Symbole können als gegenläufig angesehen werden, finden jedoch ihr Verständnis darin, dass in der damaligen Zeit davon ausgegangen wurde, dass Frieden nur durch den Sieg eines Krieges erlangt werden kann.

Die Geschichte der Elektrizität in München reicht weit zurück. Schon 1882 fand in München auf Initiative Oskar von Millers, des späteren Gründers des Deutschen Museums, die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt.

1893 erhielt München sein erstes Elektrizitätswerk, ein kombiniertes Dampf-und Wasserkraftwerk im Bezirk Haidhausen. Dies erlaubte den Ausbau der Stromversorgung. Schon 1895 konnte die erste elektrische Straßenbahn fahren. Heute liegt die Versorgung mit Strom im Verantwortungsbereich der Stadtwerke München, kurz SWM, die den Münchnern ausserdem mit ihren Bädern auch eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit ermöglichen. Bei ihrem Handeln orientieren sich die SWM am langfristigen Nutzen für die Münchner Stadtgesellschaft.

Energie und Nachhaltigkeit in München

Es wird zum Beispiel viel für den Umweltschutz getan. So basiert die Münchner Fernwärmeversorgung mit 3 grossen Heizkraftwerken, welche zugleich der Müllverbrennung dienen, auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Hinzu kommen ein Blockheizkraftwerk,  Solaranlagen und elf Wasserkraftwerke. Damit gewinnen die Stadtwerke München etwa 75% des Stroms aus fossilen Energiequellen, die restlichen 25% stammen von regenerativen Energieträgern, vor allem den Wasserkraftwerken.

Bis 2025 soll der gesamte Münchner Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Wegen dieser Investitionstätigkeit im Bereich der erneuerbaren Energien sind die Münchner Stadtwerke aber als Stromversorger für die Bürger relativ teuer.

Günstigen Strom auch in München

Aufgrund der Liberalisierung des Energiemarktes gibt es aber in der Zwischenzeit auch in München insgesamt über 50 weitere Stromanbieter. Im Vergleich zu den Tarifen der Münchner Stadtwerke sind die Tarife dieser Stromversorger für die Kunden zum Teil günstiger. Welcher Tarif im Einzelfall der günstigste ist, hängt aber vom Stromverbrauch des Kunden ab. Aber auch in München kann man günstigen Strom beziehen!